Eure Meinung zu den "Leiden des jungen Werther"

45-001274bMorgen ist es Zeit für die vorletzte Arbeit vor den Ferien! Die Leiden des jungen Werther ist der Roman, den wir in der Arbeit behandeln. Wahrscheinlich wird es ein Brief von einer der 3 Hauptpersonen an eine andere mit den Ossiangesängen als thematischen Hintergrund werden…

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich das Buch nur angerissen habe, also große Teile übersprungen habe. Doch schon bei den Stellen, die ich mir genauer anschaute, merkte ich, dass mir das Buch gefällt! Für ein Buch im Deutschunterricht ist das wirklich etwas besonderes. „Die Ratten“ oder Emilia Galotti waren meiner Meinung nach echt grauenvoll.

Besonders gut hat mir die Thematisierung der Liebe und des Selbstmordes gefallen. Die Art in der dieser Roman geschrieben ist (Briefe von Werther an seinen Kumpel Wilhelm), lassen viel Freiraum für unterschiedliche Meinungen. Es lässt sich in dem Zusammenhang viel darüber Diskuttieren, ob der Selbstmord von Werther wirklich gerechtfertigt ist, indem er meint, er habe mit der „erwiderten“ Liebe von Lotte alles im Leben erreicht und könne jetzt Sterben um ihre Beziehung zu Albert zu retten.

Was haltet ihr von diesem Gedanken und wie steht ihr allgemein zum Thema Selbstmord? Liebe lässt einen schon komische Sachen tun, die aller Logik widersprechen. Werther ist ein sehr gefühlsbetonter Mensch und sieht seinen Selbstmord nicht als Lösung seiner (kühl betrachtet nicht vorhandenen) Probleme sondern viel mehr als das Aufhören, wenn es am Schönsten ist.

Jetzt könnte ein bisschen Leben&Sinn Gelaber von mir kommen, aber das erspar ich mir einfach mal, da wir mal nicht vom Thema Selbstmord abweichen wollen und mich eure Meinungen jetzt wirklich interessieren!

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