Children of Bodom

Weil matze schröder ja immer diskutiert was den an bodom jetzt so schlimm ist und thanner mir mit seinen gothic/emo gelaber auffen sack geht und ich nichts zu tun hab als musik zu hören und sinnlos im inet zu surfen hier mal die Geschichte zu meiner Lieblings-BAND:

Ich habe alles nochmal gegoogelt und es stand damals alles aktuell in den nachrichten und Zeitungen hat sich also weder ich noch sonst wer ausgedacht^^So Follow The Reaper

Der Bodom See

Im Gegensatz zu vielen anderen Bands, haben Children Of Bodom eine bestimmte Bedeutung hinter ihrem Namen, der sich nicht einfach nur cool anhören soll. Bodom ist eine Region in der zweitgrößten Stadt in Espoo. Die Bandmitglieder wuchsen alle in der Nähe vom Bodom auf, doch sie stammen aus einer Region, die den Namen Oittaa trägt, welche ebenfalls in der Stadt Espoo liegt. Dort gibt es einen riesigen See, der Bodominjärvi (Bodom See) heißt und zwischen Oittaa und Bodom liegt.


Der See Bodom wurde einst von den Schweden so benannt, die Jahre zuvor über Finnland herrschten. Aus diesem Grund gibt es auch immer wieder Unstimmigkeiten, über die Aussprache des Wortes, ob man es nun wie im Schwedischen, Finnischen oder Englischen aussprechen sollte. Der See und seine Umgebung ist heutzutage immer noch ein bekannter Aufenthaltsort zum Campen und Golfen. Außerdem bietet das neue Hotel „Bodomin Kartano“ ( = Herrenhaus des Bodom) einen wunderbaren Ort, um dort die Nacht zu verbringen, falls man nicht den nötigen Mut hat, auf dem Campinggrundstück am See zu übernachten. Einige Straßen in der Umgebung wurden ebenfalls nach dem Bodom benannt, wie zum Beispiel „Bodominkatu“ ( = Bodomstraße) und „Bodominkuja“ ( = Bodomallee).


Die Jungs von der Band kamen mit der Geschichte als Kinder in Kontakt. Ihre Eltern und Freunde erzählten ihnen diese kleine Gruselgeschichte, um ihnen Angst zu machen, damit sie nicht zu dem See gingen. Später aber verbrachten sie schon mehrere Male ihre Zeit an den Ufern in der Nähe des Sees, meistens an Wochenenden auf Partys, wo sie betrunken waren. Als sie sich 1997 im Büro von Spinefarm einen neuen Namen für ihre Band überlegen mussten, schlug ihnen jemand von der Plattenfirma vor, einen Namen bezogen auf den See zu nehmen, nachdem er im Büro eine Karte des Sees in einem Telefonbuch sah, das offen auf einem Tisch herumlag. Sie freundeten sich schnell mit der Idee an und gingen später in Jaska’s Haus, um über einen genauen Namen nachzudenken. Sie hatten erst verschiedene Ideen wie „Bodom Night“, entschieden sich aber letztendlich für Children Of Bodom.

Jedes Children Of Bodom Album hat zumindest einen Bodom bezogenen Song und sie werden bestimmt nicht mit dieser Tradition aufhören. Was auch sehr verwundert, ist die Tatsache, dass es bis jetzt noch keinerlei Beschwerden bezüglich des provokanten Namens gibt, denn die Morde waren für jeden Finnen in den Sechzigern ein riesiger Schock. Die Band rechnete mit einigen Beschwerden, nachdem sie ihr Debüt veröffentlicht hatten und auch nach der Veröffentlichung von Follow The Reaper, da Spinefarm ein ziemlich provokantes Poster gedruckt hatten, auf dem folgender Text zu lesen war: „Bodom-järvellä sattuu ja tapahtuu.“ (Schwer zu übersetzen, da es sich um ein finnisches Wortspiel handelt. Ohne das Wort „sattuu“ würde der Satz folgendermaßen lauten: „Am Bodomsee passieren Dinge.“ Doch mit dem Wort, bekommt der Satz eine andere Bedeutung: „Am Bodomsee wird Schmerz zugefügt.“)

Das Mysterium des Bodom Sees

Children Of Bodom

Am 4. Juni 1960 machte sich eine Gruppe von vier Jugendlichen – bestehend aus den beiden 15-jährigen Mädchen Maili Irmeli Björklund (von links) und Anja Tuulikki Mäki, sowie den beiden 18-jährigen Jungs Seppo Antero Boisman und Nils Wilhelm Gustafsson – zu einem bildhübschen finnischen See im Inneren von Espoo auf, um dort zu campen. An ihren Ausflug zum Bodominjärvi (Finnisch für Bodom See) erinnert sich heute noch jeder Finne.

Es war ein schöner und sonniger Tag, als die Jugendlichen an ihrem gewählten Campingplatz, dem Cape Hästbergen ankamen, den sich die Jungs bereits zuvor einmal angeschaut hatten, als sie mit ihren Motorrädern die Gegend erkundeten. Zu dieser Zeit war es in dieser Region sehr still und friedlich und fast unbevölkert. Die Mädchen hatten ein paar Probleme mit ihren Eltern, die sie nicht die Nacht über an dem See verbringen lassen wollten, da vor einiger Zeit auf der anderen Seite von Finnland ein bedauerlicher Mordfall stattfand (jedoch wurde der Täter bereits gefasst).

Triple Corpse Hammerblow

Nachdem sie ihr Camp aufgeschlagen hatten und eine Runde im See geschwommen waren, begab sich das lustige Quartett an ein nahegelegenes Kiosk, um etwas Kaugummi und Limonade zu kaufen.Um 19:30 kehrten sie zu ihrem Zelt zurück und das war der Zeitpunkt, zu dem der letzte Fischer und die letzten anderen jungen Kinder den See verließen und sie die letzten waren, die die vier noch lebendig sahen.


Schon bald fiel die Nacht über sie herein, während die Sonne langsam unterging und die Kinder das allerletzte Mal einschlafen sollten. Zwischen 3 und 6 Uhr morgens hauchten die Kinder des Bodoms ihren letzten Atemzug. Jemand – oder etwas – griff die unschuldigen Camper brutal an, indem er auf ihr Zelt sprang und mit hasserfüllten Augen mehrmals auf sie einstach. In seinem Mordrausch traf er seine Opfer hauptsächlich am Kopf, Hals und Oberkörper. Einem der Mädchen wurde 11 Mal in den Hals gestochen. Nils schaffte es, aus dem Zelt zu entkommen, doch er wurde schwer von einem Stein am Kopf verletzt.Der Mörder entkam mit verschiedenen Gegenständen der Kinder: Brieftaschen, Badesachen, Personalausweisen, aber nichts, was diese Tat wert gewesen wäre.

Bodom After Midnight

Am nächsten Tag brach der zweifache Vater Erkki Johansson zu einem nahegelegenen Strand auf, um dort mit seinen beiden Jungs schwimmen zu gehen. Durch Zufall entdeckte er das eingestürzte Zelt und den blutverschmierten Nils, der daneben lag. Johansson drehte bei diesem Anblick fast durch und rief sofort die Polizei. Als die Polizei und Notärzte eintrafen, wurden Maili, Anja and Seppo für tot erklärt, doch Nils konnte trotz der Verletzungen der Tatwaffe und des Steins noch seine Arme bewegen. Er hatte 10 Wunden und sein Ober- und Unterkiefer waren gebrochen.Er war der Einzige, der diese brutale und unbegreifliche Tat der Gewalt überlebte. Die komplette finnische Bevölkerung war von diesem schrecklichen Dreifach-Mord geschockt und entsetzt und die Nachricht von dieser Tat machte in fast allen Ländern dieser Welt Schlagzeilen. Sofort nach den Morden begann die größte Fahndung in der finnischen Kriminalgeschichte.


Die Grabsteine der Kinder liegen in Vantaa, um an die Morde zu erinnern. Es wurde ebenfalls ein kleines hölzernes Kreuz am Cape Hästbergen als Monument für die unschludigen Opfer aufgestellt.


Follow The Reaper

Das Motiv des Mörders stellte ein komplettes Rätsel dar und es gab keinerlei Hinweise – bis auf einen 80x40cm großen Kissenbezug, in dem der Mörder vermutlich die Tatwaffe trug. Der schwerverletzte Nils wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und die Polizei wartete unruhig darauf, dass er endlich aufwachen würde, so dass sie wichtige Informationen über den Mörder bekommen könnten. Doch letztendlich war es eine herbe Enttäuschung, als er endlich aufwachte, denn das Erste, was er sagte war „Wie bin ich in diesen Autounfall verwickelt worden?“

1. Zelt
2. Baustelle für eine Wasserreinigungsanlage
3. Oittaa Herrenhaus
4. Das nächstgelegene Haus in der Stadt Korsback
5. Ein Busch, wo ein Paar Schuhe gefunden wurde
6. Ein Busch, wo ein weiteres Paar Schuhe gefunden wurde
7. Ein Busch, wo eine Brieftasche gefunden wurde

Nils konnte sich an gar nichts, was mit dem Mord zu tun hatte, erinnern und so kam es, dass er einen Monat später unter Hypnose befragt wurde, um in sein Unterbewusstsein zu gelangen. Er konnte tatsächlich einige Details zum Mörder geben und er gab auch an, dass die Augen des Mörders rot glühten (Red Light In His Eyes?). Auch weitere Augenzeugen, wie zum Beispiel Olavi Virtanen, der jemanden sah, der gegen 6 Uhr morgens den See verließ, wurden hypnotisiert, um an mehr Informationen zu gelangen. Auf der linken Seite sind einige Phantombilder abgebildet, die nach den gegebenen Angaben und Erzählungen erstellt wurden.Leider waren die Bilder keine große Hilfe. Die Polizei bekam zwar Hunderte Tipps und Hinweise, aber diese brachten sie nicht wirklich weiter. Zudem stand die Polizei unter großem Druck der Öffentlichkeit, da sie keinerlei Resultate hervorbrachte.

Einige Leute versuchten sogar, die Untersuchungen zu stören und Verwirrung auszulösen: So schnitt sich jemand seinen Arm mit einem Messer auf und ließ es später in einem Busch am Tatort zurück. Natürlich muss man auch bedenken, dass die polizeilichen Methoden in den Sechzigern um einiges schlechter als die heutigen waren und die Polizei wirklich keine Schuld traf. Darüber hinaus: Wer ist schon in der Lage auf die Spur des Reapers zu kommen?

Einer der Hauptverdächtigen war der Kioskbesitzer, der den Kindern an besagtem Abend die Süßigkeiten verkauft hatte, aber es gab keine richtigen Beweise gegen ihn. Einige Jahre später erzählte er seinen Freunden in einer Kneipe, er sei der Mörder vom Bodom. Er sagte nur: „ICH HABE ES GETAN!“ Da alle Anwesenden ziemlich betrunken waren, wusste niemand so recht, was er eigentlich meinte. Am nächsten Tag wurde der Kioskbesitzer, der von sich behauptete, der Mörder zu sein, ertrunken im Bodom gefunden. Seltsamerweise war er ein ausgezeichneter Schwimmer gewesen. Deswegen hatte es den Anschein, dass er sich selbst umgebracht hat. Man sagt sich, dass er das Campen am See an der Stelle, die ihm gehörte, verbot, doch die Jugendlichen es trotzdem taten. Aus diesem Grund war er anfangs einer der Hauptverdächtigen, doch später bewies die Polizei, dass er niemals den Mord hätte begehen können

Es gab nach und nach auch weitere Augenzeugen, die immer nur einen Teil von etwas sahen, das zur Klärung des Falls hätte beitragen können. Einige Fischer und ein Motorradfahrer sahen einen Mann von hinten, aber nichts weiteres. Unter anderem wurden sogar die Fischer und der Motorradfahrer verdächtigt. Selbst Nils Gustafsson wurde verdächtigt, seine Freunde umgebracht zu haben, doch seine Verletzungen waren viel zu lebensgefährlich gewesen und kein Mensch wäre in der Lage gewesen, so oft und lange auf sich einzustechen.

Im Jahre 2003 wurden die Morde wieder in den finnischen Nachrichten erwähnt, da einer der Hauptverdächtigen – der aus Deutschland stammende Hans Assman – verstarb und dies dem berühmten finnischen Professor Jorma Palo den Mut gab, ein Buch unter dem Namen „Bodomin arvoitus“ (= die Mysterien des Bodom) zu veröffentlichen.Im Juni 1960 arbeitete Palo als Assistenzarzt in einem Krankenhaus in der Nähe des Sees. 12 – 32 Stunden nach den Morden kam der 37-jähige Hans Assman mit blutverschmierter Kleidung und sehr verwirrtem Geisteszustand ins Krankenhaus. Nachdem die Ärzte ihn untersuchten, fanden sie heraus, dass mit dem Mann rein körperlich alles in Ordnung war und dass es sich nicht um sein eigenes Blut handelte, was seine Kleidung befleckte. Da er überhaupt kein Finnisch sprach, konnten sich die Ärzte nicht mit ihm unterhalten.



Hans Assman

Palo und die anderen Ärzte versuchten, die Polizei ins Krankenhaus zu holen, doch diese hörten erst nicht auf die Ärzte, da sie zu dieser Zeit ständig ähnliche Hinweise bekamen. Assman verließ das Krankenhaus recht schnell und als die Polizei daraufhin endlich eintraf, wollten sie nicht einmal Palo zu dem Fall befragen.Palo ist immer noch davon überzeugt, dass Assman der Mörder war, doch als Palo 2003 von der Polizei dazu noch befragt wurde, kam die Polizei zu dem Schluss, dass Assman ein sehr gutes Alibi hatte.Bodomin Arvoitus ist nicht das einzige Buch, dass zu den Morden veröffentlicht wurde und es gibt auch ein recht interessantes Dokument über den Mord namens „Ei vanhene koskaan“. Viele Jahre später tauchten auch immer wieder Gerüchte über eine Verfilmung der Geschehnisse auf. Den neuesten Informationen zufolge arbeitet Nils Gustafsson, derjenige der den Lake Bodom überlebt hat, heutzutage als Busfahrer in der Stadt Espoo. Er ist schon über 60 Jahre alt, aber immer noch nicht im Ruhestand.


Über 40 Jahre später war der schreckliche Dreifach-Mord immer noch nicht gelöst. Es gibt zahlreiche Theorien, allein über 70 (!) Hauptverdächtige, Hunderte von kleineren Verdächtigungen, insgesamt wurden über 3700 Leute befragt und verhört und es gab auch Theorien über zwei mögliche Mörder. Die Möglichkeit eines Rituals oder eines Serienmordes wurde von offizieller Seite ausgeschlossen.

Nach 44 Jahren… Etwas Wildes Hat Ãœberlebt!

Am 2. April 2004 ließ die finnische Polizei die Bombe platzen. Die Ergebnisse der umfangreichen Ermittlungen, die sie in all den Jahren anstellte, wurden veröffentlicht. Fast 44 Jahre waren vergangen und ein Mann wurde gefangen genommen, der verdächtigt wurde, der Lake Bodom Mörder zu sein. Für ein paar Tage wurde seine Identität geheim gehalten und in der finnischen Presse wurde bereits heftigst diskutiert. Viele Zeitungen berichteten über die Morde mit einer Vielzahl von Details und einige Leute, die damals schon gelebt hatten, wurden interviewt. Sogar Children Of Bodom wurden in einem kleinen Artikel erwähnt, da sie schon dazu beigetraten haben, die Geschehnisse auf der ganzen Welt zu verbreiten. Alexi meinte, dass der Vorfall eine großartige Quelle Improvisation für ihn darstellte.

Nach ein paar Tagen Spekulation wurde die Identität des Verdächtigen bekanntgegeben. Es war Nils Gustafsson, der Mann, der den Lake Bodom überlebt hatte. Man braucht sich nicht zu fragen, was das meistbesprochenste Thema im finnischen Smalltalk für die nächsten Wochen war. Nils blieb vorerst in Untersuchungshaft und wurde bis zum Juni 2004 des öfteren verhört. Im Juni war die Polizei gezwungen, ihn freizulassen, da sie noch nicht bereit waren den Fall vor Gericht zu bringen.


Bodom-Verdächtiger freigelassen! / Iltasanomat 15. Juni 2004

Nils wurde es verboten für einige Wochen zu verreisen, doch später wurde er von dem Verbot befreit, da die Polizei der Meinung war, dass es höchst unwahrscheinlich sei, dass er versuchen würde, sich aus dem Staub zu machen. Selbst heute noch versucht die Polizei genug Material zusammen zu bekommen, um Nils vor Gericht zu bringen. Es scheint, dass ihre Ermittlungen auf neuester Technologie und DNS-bezogenem Material beruhen. Sie haben immer noch das Zelt und andere Materialien aus den 60ern.

Die Regenbogenpresse berichtete darüber täglich für mehrere Wochen und nahmen sogar mit der Scythes Of Bodom Crew Kontakt auf und fragten, ob sie ein Bild von der Seite benutzen könnten, wo Nils in den 80ern die Gräbern der drei anderen besucht. Am nächsten Tag erschien das Bild auf dem Cover des größten finnischen Regenbogen-Magazins.

Nachdem bekannt wurde, dass Nils der Verdächtige ist, erwähnten Children Of Bodom das natürlich auf ihren Live Konzerten und widmeten ihm sogar die Songs Bodom Beach Terror und Bodom After Midnight. Einige fragten sich, ob die Band nun ihren Namen ändern würde, da nun etwas von dem Mysteriösen fehlen würde und Janne hatte sogar eine gute Idee parat: COB könnten ihren Namen zu Stratovarius ändern! Denn nach all den stichhaltigen Vorfällen wurde der Messerstecher, der auf Timo Tolkki los ging, immer noch nicht gefasst und so gäbe es wieder etwas mysteriöses. Seltsamerweise kam die Band nie wieder auf diesen Einfall zurück…

Natürlich ist es unheimlich schwer, Beweise eines so alten Falls zu sammeln. Es scheint jedoch, dass die Polizei genug belastende Beweise zusammen hatte, um Gustafsson für 2 Monate einzusperren. Seine Arbeitskollegen von der Busfirma wurden verhört und sie sagten, dass er ein ganz normaler Kerl wie jeder andere auch sei. Einige der Leute, die dort arbeiteten wussten, was er in der Vergangenheit durchgemacht hatte, doch es war ein zu sensibles Thema, das niemals angesprochen wurde. Es ist total unerklärlich, wie Nils nach so einem Akt brutaler Grausamkeit an seinen Freunden ein ganz normales Leben hätte führen können.Vielleicht haben sie ja den Falschen…..

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